Imbau und Erweiterung auf dem Plateau de Kirchberg in Luxemburg.
Architekten: Dominique Perrault, Paczowski und Fritsch, m3 architectes
(…) Die Aufgabe war nicht nur vom Programm her komplex und vielschichtig. Auch die baulichen und städtebaulichen Vorgaben waren kompliziert, ja sogar von Brisanz. Die noch nicht in allen Teilen abgeschlossenen Neubauten entstehen in unmittelbarer Nähe des Bestands. Bevor mit den Bauarbeiten begonnen werden konnte, mussten bei „ Altgebäude" des Gerichtshofs von 1972 eine umfangreiche Asbest Sanierung vorgenommen werden. Teile der Stahlglaskonstruktion des für die Bauzeit typischen strukturalistischen Entwurfs wurden zuvor unter Schutz gestellt. Sie bestehen aus selbstpatinierendem Stahl, eine braune, rostig anmutende Sonderanfertigung des Luxemburger Stahlkonzern ARBED. Das Gebäude musste für die Sanierung komplett geräumt werden. (…) Sebastian Redecke
Un prix pour le Rehazenter
Le bureau luxembourgeois m3 architectes a reçu une importante récompense pour sa conception du Centre national de rééducation fonctionnelle et de réadaptation (Rehazenter). Le bâtiment a remporté un Prix spécial lors de l’édition 2009 des prix d’architecture décernés par l’Association internationale des équipements de sport et de loisirs (IAKS), le Comité international olympique (CIO) et le Comité international paralympique (CIP).
Zum Vortrag « Géométries » von « m3 architectes » im Skip-Pavillon.
Wie wir morgen leben werden.
« m3 architectes » ist das 1997 gegründete Architektenbüro um das Trio Jos Dell, Alain Linster und Marie Lucas. Und wie der Titel ihres einstündigen gemeinsamen Vortrags im Skip-Pavillon des « Fonds Belval » andeute, steht ihre gesamte gestalterische Tätigkeit im Zeichen der Geometrie. Laura Caregari
IPC/IAKS Distinction – Rehazenter Luxemburg
The jury’s verdict: “Vertical access is provided via seven barrier-free lifts which allow disable people to travel around the building with a minimum of difficulty, cutting down walking distances. In addition to enabling disabled spectators to view the pool and the sports hall. The spectator seating is modular and extremely flexible. Finding one’s way around this venue is made straightforward for everybody by the clever use of colour to supplement the signage system. This is of benefit to visually impaired people and people with learning disabilities in particular. The jury believes that this is a unique approach to design in rehabilitation centres.”
Ein Überblick über die Architekturentwicklung in Luxembourg seit 1900. Seit Mitte der Dreissigerjahre hat sich in Luxembourg mit den Jahren und Jahrzehnten eine vitale Architekturszene entwickelt, die im Bauboom auf dem Kirchberg-Plateau ihren Höhepunkt gefunden hat. An Luxembourg lässt sich Bau- und Architekturgeschichte im Kleiner erzählen und beobachten.
Architese, Internationale Zeitschrift und Schriftenreihe für Architektur